Paulumni stellen sich vor: Martin Rottenau

In den letzten 25 Jahren hat PAUL unzählige Projekte akquiriert und damit etlichen Studierenden die Möglichkeit zum Sammeln von praktischen Erfahrungen gegeben. Aus diesen Projektarbeiten gingen etliche Partnerschaften und sogar Unternehmensgründungen hervor, welche den Vereinsmitgliedern zu einer erfolgreichen Karriere verholfen haben. Und auch heute noch schätzen die Vereinsmitglieder die Erlebnisberichte, Tipps und Unterstützung der Alumni. Egal ob in Projekten als Coach oder bei Zusammenkünften des Vereins, unsere Paulumni sind immer beliebt. Deswegen möchten wir euch heute wieder ein ehemaliges Mitglied, Martin Rottenau, vorstellen, der den Verein über eine sehr lange Zeit begleitet hat.

Martin Rottenau

Wie und warum bist du zu deiner Zeit zu PAUL gekommen?

 

„Eigentlich relativ einfach erzählt. Nach dem ersten Semester im Studiengang Verkehrswirtschaft an der Technischen Universität Dresden war ich auf der Suche nach deutlich mehr praktischer Erfahrung. Im April 2010 saß ich mit zwei Kommilitonen in einer Bar in der Dresdner Neustadt und wir beschlossen in einer der kommenden Wochen uns zur Infoveranstaltung bei PAUL anzumelden. Nach der Veranstaltung waren wir begeistert und wir nahmen sukzessive am Vereinsleben teil.“

Wie sah dein ganz persönlicher Weg bei PAUL aus?

 

„Nach den ersten internen Aufgaben im Ressort „Externes“ u.a. als Stabsstelle „Kontakt zu Unternehmen“ wurde ich über erste Projektarbeiten im Mai 2011 zum Mitglied bei PAUL gewählt und konnte darüber hinaus meine Amtszeit als Vorstandsvorsitzender bei PAUL starten. Persönlich sind mir aus dieser Zeit die gemeinsamen Abende mit meinen damaligen Vorstandskollegen Benjamin Thomas und Moritz Frauendorf in Erinnerung geblieben, die wir das ein oder andere Mal gerne in einer kubanischen Bar namens Pinta in der Dresdner Neustadt beendeten. Darüber hinaus haben sich aus unzähligen, spannenden Diskussionen mit damaligen PAULIs, wie Tom Schulz, Tony Bochmann, Felix Warthmann und Nico Meißner tolle Freundschaften entwickelt. Nach meiner Vorstandszeit zog es mich im November 2010 über diverse Praktika u.a. nach Ungarn und in die USA, um die bei PAUL erlernten Methoden zu verfeinern. Nach meiner Rückkehr fand ich zu PAUL zurück und beteiligte mich bis Ende September 2016 weiter am aktiven Vereinsleben.“

Was war deine beste und was war deine herausforderndste Erfahrung während deiner Vereinszeit?

 

„Herausfordernd war definitiv die Vorstandszeit mit all ihrer Intensität und Komplexität. Meinungen und Interessen zu moderieren und darüber hinaus zu einem gemeinsamen Konsens zu führen. Nichtsdestoweniger das gemeinsame Miteinander mit unterschiedlichsten Charakteren und meine Zeit über sechs Jahre bei PAUL haben mich geprägt und einen besonderen Eindruck hinterlassen. Wenn ich zurückblicke, freut es mich, welche Wege meine damaligen Mitstreiter seitdem gegangen sind und welche damit verbundenen Möglichkeiten bisher entstanden sind.“

Was konntest du dir aus deiner PAUL-Zeit für deinen heutigen Weg mitnehmen?

 

„Ein Netzwerk ist aus meiner Sicht wesentlich – während der Zeit bei PAUL als auch darüber hinaus. Meine klare Empfehlung: Seid niemals alle einer Meinung und nutzt die gemeinsame Lösungsfindung und den damit verbundenen Diskurs, um voneinander zu lernen.“

Zum 25. PAUL Geburtstag: Wie hat sich deiner Meinung nach PAUL Consultants über die 25 Jahre Vereinsgeschichte geändert?

 

„Zumindest kann ich es ganz gut für den Zeitraum vom 15. bis zum 25. PAUL-Geburtstag (Mitte 2011 bis Mitte 2021) abschätzen, da ich den 15. PAUL-Geburtstag als damaliger Vorstandsvorsitzender einleiten und unsere zahlreichen Gäste begrüßen durfte. Im Wesentlichen kann ich – basierend auf meinen Beobachtungen – sagen, dass PAUL damals als auch heute insbesondere methodisch und fachlich sehr professionell aufgestellt ist. Ähnlich wie hauptberufliche Beratungen denkt PAUL projektrelevante Themenstellungen vor und liefert stets mögliche Lösungsoptionen, um die Herausforderungen seiner Kunden zu lösen. Besonders gefällt mir dabei, dass entlang des kompletten Lebenszyklus der PAUL-Kundenprojekte qualitätssichernde Instanzen etabliert sind, die auf der einen Seite relevanten Wissensaustausch fördern und auf der anderen Seite notwendige Projektqualität sichern.“

Was machst du jetzt genau und wie bist du zu deinem jetzigen Job gekommen?

 

„Nach knapp acht Jahren bei der KPMG hatte ich mich Ende des vergangenen Jahres dazu entschlossen, die Trikotfarbe zu wechseln und mich EY in Berlin anzuschließen. Im Wesentlichen beschäftigen wir uns bei EY mit dem Gestalten von Business Transformationen. In der Regel bedeutet dies, dass wir uns die gegenwärtigen Prozess- und Systemlandschaften unserer Kunden detailliert anschauen und diese sukzessive über die Einbindung neuer Technologien optimieren bzw. neugestalten.“

Warum lohnt es sich deiner Meinung nach für Unternehmen und Studierende mit PAUL zusammenzuarbeiten?

 

„Das Mindset zwischen studentischer und hauptberuflicher Unternehmensberatung ist sehr artverwandt. Die Ausbildung bei PAUL bietet beste Weiterentwicklungsmöglichkeiten in einem hauptberuflichen Consulting-Umfeld.“

Was würdest du den zukünftigen PAULIS gern mitgeben?

„Nutzt die Möglichkeit so viele unterschiedliche Erfahrungen und Charaktere bei PAUL zu sammeln bzw. kennenzulernen. Ihr könnt euch ausprobieren und in einer recht unbekümmerten Zeit den Grundstein für weitere Erfolge legen.“