PAUL stellt sich vor: Florian Lischewski

Schon seit über zwei Jahren engagiert sich Florian Lischewski bei PAUL Consultants. Hier übernahm der Wirtschaftsinformatikstudent schnell Verantwortung, indem der er  die Stabsstelle des Serveradministrators ausübte. 2019 wurde er zum Ressortleiter IT  und damit zu einem Teil des Vorstandsteams gewählt. Nebenbei engagierte er sich  bei einem externen Projekt und entwickelte im Auftrag eines Kunden eine Website.

Florian Lischewski

Wie und warum bist du damals zu PAUL gekommen?

 

„Ich beobachtete  einen Kommilitonen von mir, der in der Vorlesung programmierte und war davon sehr beeindruckt. Als ich mit ihm ins Gespräch kam, berichtete er mir von PAUL  bei dem er in einem wirklichen studentischen Unternehmen in der IT-Landschaft Erfahrungen sammeln konnte. So ergriff ich die Chance,   mich im Bereich IT zu vertiefen.

Dass PAUL sich vor allem um Projekte mit Unternehmen kümmert, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht.“

Wie sah deine bisherige Arbeit bei PAUL aus?

 

„Nachdem ich etliche interne Aufgaben betreute und sogar das Amt des Serveradministrators innehatte , entschied ich, dass ich bereit für einen Vorstandsposten sei. Also kandidierte ich 2019 zum Ressortleiter IT und wurde so ein Teil des Vorstandsteams.

Die Zeit als Ressortleiter war ein Geben und Nehmen. Eine große Herausforderung lag darin , PAUL auf die Gegebenheiten der Corona-Krise umzustellen und das digitale und personenkontakt-unabhängige  Vereinsleben für die Paulis sicherzustellen.“

Wie war die Ressortleiterschaft für dich und welche Learnings hast du mitgenommen?

 

„Ich musste mich damit auseinandersetzen, eine Führungsposition zu bekleiden. Das heißt, ich hatte die komplette Verantwortung für das Ressort IT zu tragen. So lernt man, wie schwierig es sein kann, seinen bereits geplanten Tag voeinen auf den anderen Moment komplett umzustrukturieren, da die üblichen Herausforderungen mit der IT stets sehr schwer abschätzbar gewesen sind. Um hier das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und mein Studium nicht vollständig schleifen zu lassen, beschäftigte ich mich intensiv mit dem Thema Zeitmanagement. Die Eisenhower-Matrix ist ein ausgezeichnetes Tool, um Aufgaben im Ressort oder Studium so effizient wie möglich zu erledigen. Außerdem habe ich meine Freizeit genauer eingeteilt. Auch hier bietet PAUL super Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. So entwickelte z.B. ein Vereinsmitglied eine eigene Schulung zu dem Thema Selbst- und Zeitmanagement.  

Wie bist du mit der Verantwortung der Ressortleiterschaft umgegangen?

 

Um den Anforderungen an die Ressortleitung zu genügen, ist es sehr wichtig, sich selbstkritisch zu hinterfragen. 

Ich habe mich deshalb mit meinen Arbeitsweisen, meiner Struktur und besonders der Zeiteinteilung auseinandergesetzt. Diese Entwicklung brachte mich persönlich stark vorwärts und hilft mir bis heute, meine Aufgaben effizient zu erfüllen. 

Warum engagiert du dich jetzt auch in externen Projekten und wie ist dein letztes Projekt abgelaufen?

 

„So spannend interne Aufgaben auch sind, ich wollte unbedingt den Fokus unseres Vereins kennenlernenin Projekten aus Unternehmen lernen. 

Im Juni 2020 wurde ich mit einem Projekt belohnt. Gemeinsam mit Saskia Puschner entwickelte ich eine Website für einen Kunden. 

So konnte ich meine Leidenschaft, die IT, auch bei meinem ersten Projekt ausleben, denn ich war für die technische Umsetzung und die SEO-Optimierung der Website zuständig, während sich Saskia primär um die Leitung des Projektes, die User Experience und um das Design kümmerte. 

Abermals wurde ich mit bis dato unbekannte Probleme konfrontiert. Da es beispielsweise durch die zeitliche Verfügbarkeit des Auftraggebers schwierig war, Content für die Seite zu generieren, mussten wir flexibel auf diese Herausforderung reagieren. Deshalb haben wir Templates für Funnel entwickelt, damit der Kunde den Inhalt selbstständig ohne großen Aufwand nachtragen konnte.  

Prinzipiell sind die persönlichen Learnings, die man aus solchen Projekten mitnehmen kann, unbezahlbar und bereiten sehr gut auf das spätere Berufsleben vor. Den Umgang mit solchen Hürden lernt man nicht in der Uni. 

Im Herbst 2020 hast du zum Mitglied kandidiert und bist auch gewählt worden. Wieso hast du dich zu diesem Schritt entschieden?

 

„Ich habe sowohl auf ganz frische Paulis, als auch auf bereits etablierte Mitglieder immer den Eindruck gemacht, als wäre ich selbst bereits ein Mitglied, da ich mich immer aktiv am Vereinsleben beteiligte und mich in vielen Aufgabenfelder bereits engagiert hatte. Umso größer war ihr Erstaunen, als ich ihnen dann mitteilte, dass ich eigentlich gar kein Mitglied sei. 

Gleichzeitig stachelte mein damaliges Vorstandsteam, welche alle zu meinem engsten Freundeskreis gehören, mich immer wieder damit an. Die meisten waren erst nach mir in den Verein eingetretenhatten aber trotzdem schon den Mitgliedsstatus. 

Das spornte mich schließlich so an, dass ich auch unbedingt ein Mitglied von PAUL Consultants sein wollte, welches ich auch seit diesem Herbst endlich bin.“ 

Was bedeutet der Mitgliedsstatus für dich?

 

Als Mitglied hat man als Pauli mehr Verantwortung als ein Anwärter. Mitglieder bestimmen maßgeblich die Richtung, in die sich der Verein entwickelt. Sie haben mehr Rechte, aber auch mehr Pflichten als Anwärter und daher müssen sie durch den Verein auch gewählt werden. 

Der größte Ansporn für mich war aber, dass ich durch diesen Mitgliedsstatus berechtigt binselbst Projekte zu leiten.“

Wie sieht dein weiterer Weg bei PAUL aus?

 

Ich möchte weiterhin meine Erfahrung an die weniger erfahrenen Paulis weitergeben. Bei Problemen mit der IT kann jeder Pauli gerne zu mir kommen. Wir werden das Problem, möglichst effizient, gemeinsam lösen.  

Zusätzlich bleibe ich dem Verein als Schulungsleiter erhalten und bringe den Paulis beispielsweise den Umgang mit Excel bei.“ 

Wir danken Dir, Florian, für Dein außerordentliches Engagement und hoffen, dass Du dem Verein weiterhin treu bleibst und wüschen Dir alles Gute!